Kiefergelenktherapie

Freie Kiefergelenke, freie Kaumuskulatur, eine freie Halswirbelsäule, ein freier Rücken sind Ziel der Behandlung. Oft werden Kiefergelenkbeschwerden als CMD (craniomandibuläre Dysfunktion) diagnostiziert.

Was im Einzelfall hinter dem Sammelbegriff Kiefergelenkbeschwerden als CMD (craniomandibuläre Dysfunktion) steckt, versuchen wir in der Therapie herauszufinden.

  • Zähneknirschen oder Pressen
  • Fehlerhafte Zahnkontakte
  • Knacken und Reiben im Kiefergelenk
  • Probleme bei der Mundöffnung
  • Fehlstellung des Bisses
  • Arthrose der Gelenke

Diese genannten Symptome können zu Störungen im Gelenk oder in der Kaumuskulatur führen. Ebenso gibt es Angewohnheiten, die die Kaumuskulatur dauerhaft überlasten (kauen auf Fingernägeln, Schreibgeräten, Kaugummi, etc.).

Die genannten Punkte können auch die Halswirbelsäule, die Lendenwirbelsäule und letztlich das ganze Bewegungssystem betreffen.

  • Verspannungen im Nacken
  • Ohrengeräusche und Schwindelgefühle
  • wie auch Gesichtsschmerzen

Die Auswirkungen können auch weitreichender sein, so dass Schmerzen in anderen Gelenken des Körpers auftreten können (Wirbelsäule, Becken, Knie, Füße). Schlafen auf dem Bauch, Fehlhaltungen des Kopfes z.B. Telefonieren und gleichzeitiges Schreiben, schlechte Sitzhaltung, Beckentiefstand, Schleudertrauma, Lendenwirbelbeschwerden und vieles mehr können wiederum zu Kiefergelenkbeschwerden führen.

Die Kiefergelenktherapie ist eine manuelle Technik zur Zentrierung der Kiefergelenke, Detonisierung von verspannter Kaumuskulatur und korrigierter Haltungsschulung. Da das Krankheitsbild und seine Ursachen jedoch sehr komplex sind, fließen noch unterschiedliche Behandlungstechniken nicht nur am Kiefer direkt, sondern auch an der Wirbelsäule in die Therapie ein.